Informationen
1. Über diese Seite
Ich möchte hier hauptsächlich meine fotografischen Arbeiten zeigen, insbesondere die meiner beiden Schwerpunkte Nachtfotografie und Reisefotografie.
Wer selbst gerade anfängt sich mit Nachtaufnahmen zu beschäftigen, findet bei den älteren Serien hilfreiche Aufnahmedaten. Die Reisefotos beschränke ich
hier auf eine fotografisch ansprechende Auswahl, dokumentative Bilder finden sich aber für Interessierte teilweise als Reisebericht oder größere Galerie
an entsprechender Stelle verlinkt.
2. Ausrüstung
Kamera:
Canon EOS 5D Mark II
Insgesamt sehr zufrieden mit dieser Kamera.
Objektive:
Canon EF 17-40 f/4 L
Vor allem mit Offenblende eher schwach in den Ecken, abgeblendet auf f/8 aber in den meisten Belangen ebensogut wie das wesentlich teurere 16-35 2,8. Wer also ohnehin meist abblendet kann getrostet die "günstige" Variante nehmen.
Canon EF 24-105 f/4 L IS
Nicht perfekt, aber ein gutes und flexibles "Immerdrauf" mit guter Bildqualität.
Canon EF 70-200 f/4 L IS
Viel besser geht es wohl nicht, tolle Schärfe ab Offenblende und der effektivste Bildstabilisator den ich bisher genutzt habe. Einziger kleiner Haken - Neigt bei sehr hellen Punktlichtquellen nachts leicht zu Lens Flares wie alle Teleobjektive.
Canon EF 50mm f/1,4
Unter f/2 leider eher schwach mit extremem Purple Fringing, dafür aber ab f/4 tolle Schärfe über das gesamte Bildfeld (viel lichtstarke Festbrennweiten haben hier Probleme bzw. sind nicht darauf ausgelegt).
Canon TS-E 17mm f/4 L
Der absolute Gigant unter den Weitwinkeln, schon bei f/4 scharf bis in die Ecken. 12mm Shift sorgen für Perspektivkorrektur selbst bei absolut extremen Ansichten, die Tiltfunktion ermöglicht Freistellen und Experimentieren selbst im Ultraweitwinkel. Der Blick auf den Kaufpreis dürfte allerdings die meisten reinen Hobbyfotografen abschrecken. Das Objektiv ist erst seit September 2010 in meinem Besitz, vorherige Bilder sind also generell Software korrigiert.
Stativ:
Manfrotto Stativ 055 CX Pro 3
Im Vergleich zum "Bruder" aus Alu hat das CX eine Gewichtsersparnis von 800g, die sich vor allem bei längeren Touren deutlich bemerkbar macht. Trotz des höheren Schwerpunktes scheint es aber mindestens genauso stabil zu stehen wie das alte Stativ.
Manfrotto Stativkopf 141RC
Bereits seit über fünf Jahren unverwüstlich im Einsatz. Festgestellt äußert stabil, wenn auch die genauere Justierung eines Getriebeneigers schön wäre. Der wiegt allerdings dann auch wieder doppelt so viel...
r2-Fotozubehör Nodalpunktadapter
Häufig mit den alten Kameras genutzt, die 5D mit L-Objektiven ist allerdings schon recht schwer für die L-Platte und in letzter Zeit war mir auch nicht mehr so nach Nahpanoramen ;-)
Sonstiges:
B&W Polfilter nach Käsemann 67mm
B&W Polfilter nach Käsemann 77mm
B&W Polfilter nach Käsemann Slim 77mm
B&W Graufilter ND1,8 (=64x) 77mm
B&W Graufilter ND3 (=1000x) 77mm
Wasserwaage mit 2 Libellen für den Blitzschuh
Kleine LED-Maglite
Canon RC1 Infrarotfernsteuerung
Micnova MQ-TC1 Timer Remote Controller
Diverse Akkus
Reichlich Compact Flash Karten
Adobe Photoshop CS4
Ehemalige Ausrüstung
Kameras:
Canon EOS 40D
Immernoch eine sehr gute Kamera für alle die auf Video verzichten können, lediglich das Display ist etwas veraltet und erlaubt kaum die wirkliche Kontrolle von Schärfe bei aufgenommenen Bildern.
Canon EOS 350D
Lang lang ists her... Nicht mehr ganz auf dem Stand der Technik, aber für Einsteiger als günstige Lösung sicher noch empfehlenswert.
Objektive:
Canon EF-S 10-22mm
Spitzen Weitwinkelzoom für APS-C Sensoren, einzig dem Umstieg auf das Vollformat zum Opfer gefallen. Nicht einmal zwei von mir getestete EF16-35 2,8 II brachten am Vollformat ähnlich scharfe Ecken zustande.
Canon EF-S 17-85mm IS
Nicht mehr sehr empfehlenswert, damals völlig überteuert aber einzige Alternative zur Kit-Glasscherbe die inzwischen ja durch eine bessere Version ersetzt wurde. Auch für das 17-85er gibt es inzwischen einen Nachfolger, allerdings wiederum zu recht hohem Preis.
Canon EF 100-300mm
Kein Stabilisator, aber ein recht gutes Preisleistungsverhältnis für APS-C. An der 5D dagegen auch abgeblendet (ab ca. 200mm) kaum noch zu gebrauchen.
Stativ:
Manfrotto Stativ 055ProB
Prädikat unkaputtbar, das stand schon einen Meter im Schnee, fast so tief im Rhein und Meer, hat meinen Sturz von einer Halde abgefangen und noch weitere Kleinigkeiten überlebt. Nicht zu teuer, groß und sehr stabil, dafür auch recht schwer.
Sonstiges:
Kleine Stifttaschenlampe
Adobe Photoshop CS2
3. Urheberrecht
Das Urheberrecht aller hier gezeigten Bilder liegt bei mir (Michael Utech). Die Bilder dürfen zum persönlichen Gebrauch (=Anschauen) heruntergeladen werden, eine Weiterveröffentlichung
oder anderweitige Nutzung in jedweder Weise ist ausdrücklich untersagt.
4. Anfragen wegen Bildern
Falls jemand Interesse an Erwerb und/oder Nutzung eines Bildes hat, kann er mir gerne eine
E-Mail schicken. Dazu sei noch gesagt, dass ich aus
Sicherheitsgründen im Normalfall keine Bilder in Originalgröße kostenlos (auch nicht für rein private Zwecke) herausgebe.
5. DRI/HDR
DRI:
(=Dynamic Range Increase) Ist ein Verfahren mit dem es möglich wird, Motive mit starken Helligkeitsunterschieden in einem Bild "unterzubringen" und so die
Schwäche insbesondere der digitalen Bildsensoren auf diesem Gebiet auszugleichen. Das funktioniert im Groben etwa so:
Das Motiv wird mehrmals deckungsgleich mit unterschiedlichen Belichtungszeiten fotografiert, wobei die dunkelste Aufnahme die hellsten Stellen des Bildes mit akzeptabler Zeichnung
wiedergibt und die hellste Aufnahme entsprechend die dunkelsten Stellen. In der Nachbearbeitung werden diese Bilder nun so zu einem Bild vereinigt, dass
die Lichter nicht überstrahlen, aber auch die dunkleren Partien des Bildes nicht zu dunkel sind (außer wenn erwünscht). Ausgeführt wird das Ganze in der Regel mit Photoshop (oder einem
anderen Programm, dass die entsprechenden Funktionen bereit stellt), indem man die überstrahlten Bereiche mittels Ebenen und Masken stufenweise abdunkelt. Das Ergebnis ist folglich
die hellste Originalaufnahme, aber ohne großräumig überstrahlte Lichter. Diese Methode ist sehr aufwendig, führt jedoch im Normalfall zum qualitativ besten Bild.
HDR:
(=High Dynamic Range) Bezeichnet zunächst einmal lediglich ein Bild mit erhöhtem Dynamikumfang (in der Regel 32 Bit Datentiefe). Da eine solche Datei nur ausschnittsweise anzeigbar
ist, benötigt man zur Umwandlung in ein normales Bild das sogenannte Tonemapping. Hier fängt denn auch die "Seuche" an. Aktuell herrscht in jeder Foto-Gemeinschaft im Internet geradezu
ein Wahn über auf diese Weise hergestellte Bilder. Beim Tonemapping wird der Kontrastumfang mit diversen Parametern und einer Kurve auf den anzeigbaren Bereich umgerechnet. Besonders
beliebt dafür ist das Tool Photomatix. Wendet man die Parameter hier sinnvoll an, kommt man zu ähnlichen Ergebnissen wie bei der Methode der lokalen Adaption in Photoshop. Das Problem ist
jedoch, dass in Moment Unmengen von Leuten (Fotografen will ich sie bestenfalls teilweise nennen) das Tool prinzipiell mit Extremeinstellungen über jedes Bild (ob sinnvoll oder nicht)
laufen lassen, nur um den völlig surrealen "Photomatix-Effekt" zu erreichen. In der Regel besitzen entsprechende Bilder kaum noch Tiefe weil die Kontraste völlig umgekehrt sind, weiterhin
finden sich um jede Kante helle oder dunkle Säume. Wer dies ernsthaft gut findet soll damit glücklich werden, ich kann diesem Hype jedoch absolut nichts abgewinnen.
Empfehlung:
DRI und HDR sollten niemals Zweck sein, sondern immer nur ein Mittel! Es werden viel zu viele schlechte Bilder gemacht, weil schon bei der Aufnahme nur noch das Wort Tonemapping in den Köpfen
mancher Fotografen herumgeistert.
Mein Rat ist, bei Nachtaufnahmen überwiegend auf DRI per Ebenentechnik zu setzen (wenn erforderlich). Hierbei lässt sich das Verhältnis von großflächigen Überstrahlungen zu kleineren Lampen
wesentlich genauer dosieren und man erhält auch in 100%-Ansicht noch hohe Qualität, da das Originalbild vor allem in den dunklen Partien unangetastet bleibt. Bei der HDR-Methode werden diese
Stellen oft unnötig aufgehellt und dann macht das Bildrauschen der Qualität schnell den Garaus.
HDR hat seine Stärken dort, wo nicht die hellste Aufnahme der Belichtungsreihe die Basis ist, sondern die mittlere - sprich bei Tagaufnahmen, in erster Linie werden dies Gegenlichtsituationen
z.B. beim Sonnenuntergang oder zu helle Himmel sein. Selbst bei sorgfältiger Arbeit sind jedoch HDR-Bearbeitungen durch ihre extrem bunte Wirkung meist sofort zu erkennen und wirken schnell
übertrieben. Wenn möglich ist also immer eine bessere Lichtsituation dem Erstellen eines HDRs vorzuziehen.
6. Impressum
Anschrift des Erstellers:
Michael Utech
Englerthstraße 9
52134 Herzogenrath
Kontakt:
E-Mail: michael.utech@ute333.de
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http://www.michael-utech.de
http://www.ute333.de